Geschichte

Vom Pionier zur führenden Institution

Am Anfang steht eine Idee – so auch bei VASCULAR INTERNATIONAL.

Dezember 1990

FounderDrei visionäre Gefässchirurgen, Prof. Dr. med. Jens-Rainer Allenberg, Universitätsklinik Heidelberg, Prof. Dr. med. Georg Hagmüller, Wilhelminenspital Wien, und Prof. Dr. med. Jon Largiadèr, Klinik im Park in Zürich, teilen einen Gedanken, nämlich jenen an die Weitergabe ihres Fachwissens und vor allem ihrer praktischen Erfahrung an ihre jungen Kollegen. Die Industrie, allen voran Albert Panzeri und Toni Meile, ist von der Idee des Simulationstrainings und der damit einhergehenden Entwicklung von lebensnahen Modellen begeistert. Noch im selben Jahr wird entschieden, im nächsten Frühjahr in Zermatt einen Pilot Vascular Kurs durchzuführen. Die Entwicklung der ersten „Modelle“ gemeinsam mit dem Anatomischen Institut der Universität Zürich wird gestartet.

1991

Vier Monate nach der Gründung findet in Zermatt der erste „Zermatt Vascular Workshop“ statt. Trotz der noch sehr einfachen zur Verfügung stehenden Mittel ist die Begeisterung über das bis dato völlig neue Konzept des Simulationstrainings sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Industriepartnern gross. Es folgen Jahre intensivster Arbeit, Kursinhalte und Modelle werden weiter professionalisiert und perfektioniert.

1993

werden die Workshops erstmals zweisprachig abgehalten, in Deutsch und Französisch. Die Kurse werden über die Grenzen der Schweiz, Deutschlands und Österreichs hinaus bekannt.

1996

lehren VASCULAR INTERNATIONAL Tutoren erstmals in Mailand, später in Palermo und Siena. Noch im selben Jahr findet erstmals der „Kurs für Fortgeschrittene“ in Italien statt, der den Grundstein für die heutige „Masterclass“ legt. Zum ersten Mal wird ein endovaskulärer Simulator gezeigt und angewandt.

2000

Pontresina wird zum Mittelpunkt und Herz von VASCULAR INTERNATIONAL. Zusehends entwickeln sich die sogenannten „Pontresina-Kurse“, Grundkurs und Masterclass, zur internationalen Kaderschmiede und ziehen Teilnehmer aus aller Welt an. Sowohl die Kursinhalte als auch die Modelle werden laufend weiterentwickelt.

2009

LogoÜbergabe der Stiftung an die heutigen Stiftungsräte Univ.-Prof. Dr. Hans-Henning Eckstein, VI-Präsident und Leiter der Gefässchirurgie am Klinikum rechts der Isar, Prim. PD Dr. Afshin Assadian, Leiter der Gefässchirurgie am Wilhelminenspital Wien, Prof. Dr. Jürg Schmidli, Leiter der Gefässchirurgie am Inselspital Bern, Prof. Dr. Hardy Schumacher, Gefässchirurg an der Klinik Hirslanden in Zürich, und Hanspeter Kiser, Unternehmer.

2010

wird im Zuge einer Neuausrichtung und Erweiterung der Aktivitäten die VASCULAR INTERNATIONAL School AG unter der Leitung von Geschäftsführer Toni Meile gegründet. VASCULAR INTERNATIONAL , mit heutigem Sitz in Fürigen bei Luzern in der Schweiz, hat sich mittlerweile international einen Namen gemacht. Die hohe Qualität der VI-Kurse wie auch der Modelle, anhand derer mittlerweile die gesamte Gefässmedizin trainiert werden kann, ist weltweit anerkannt. VI-Kurse werden von den wichtigsten internationalen Zertifizierungsstellen mit maximalen Credits qualifiziert. Einige VI-Kurse wurden bereits in das Aus- und Weiterbildungsprogramm von verschiedenen internationalen Fachgesellschaften integriert.

2013

nimmt VASCULAR INTERNATIONAL aufgrund des hohen Qualitätsanspruches an sich sowie aufgrund der verstärkten Aktivitäten Veränderungen in der internen Organisationsstruktur vor und bildet einen Vorstand VASCULAR INTERNATIONAL, der sich aus den Mitgliedern des Stiftungsrates sowie weiteren besonders aktiven VI TutorInnen zusammensetzt. Für die Jahre 2013 und 2014  werden daher Prof. Dr. Lorenz Gürke, Leiter der Gefässchirurgie am Universitätsspital Basel, und Dr. Klaus Klemm M.Sc., Leiter der Klinik für Gefässchirurgie am Marienhospital in Stuttgart, in den Vorstand VI berufen.

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